Jagdzeiten Rheinland Pfalz

 
 
    Home Hauptseite Jagdzeiten         Kontakt eMail
 
     
 
 
 
Stand 28. Juli 2005 - alle Angaben ohne Gewähr
 
 
 
 Wildart am bis Bemerkungen
 
 Rotwild   Hirsche  01.August 15.Januar
   Schmalspießer  01.Juni 15.Januar
   Alttiere  01.August 15.Januar
   Schmaltiere  01.Juni 15.Januar
   Kälber  01.August 15.Januar
     
 Damwild   Hirsche  01.September 15.Januar
   Schmalspießer  01.Juli 15.Januar
   Alttiere  01.September 15.Januar
   Schmaltiere  01.Juli 15.Januar
   Kälber  01.September 15.Januar
     
 Rehwild   Böcke  01.Mai 15.Oktober
   Ricken  01.September 15.Januar
  Schmalreh 01.Mai 15.Januar
   Kitze  01.September 15.Januar
     
 Muffelwild  01.August 15.Januar
     
 Schwarzwild   Keiler  16.Juni 15.Januar
   Bachen  16.Juni 15.Januar
   Frischlinge  ganzjährig  
   Überläufer  ganzjährig  
     
 Dachs  01.August 31.Oktober
     
 Fuchs   Altfuchs  ganzjährig  
   Jungfuchs  ganzjährig  
     
 Feldhase  01.Oktober 31.Dezember
     
 Kaninchen   Kaninchen  ganzjährig  
   Jungkaninchen  ganzjährig  
     
 Steinmarder  16.Oktober 28.Februar
     
 Baummarder 16.Oktober 28.Februar
     
 Iltis  01.August 28.Februar
     
 Hermelin  01.August 28.Februar
     
 Waschbär  ganzjährig  
     
 Marderhund  ganzjährig  
     
 Fasan   Hahn  01.Oktober 15.Januar

Henne - 16.Okt.bis 15.Dez

       
 Ringeltaube  01.November 20.Februar
       
 Türkentaube  01.November 20.Februar
         
 Rebhühner 01.September 31. Oktober  
       
 Graugans  01.August 31.August
 Graugans  01.November 15.Januar
       
 Kanadagans 01.November 15.Januar
       
Stockente 1.September 15.Januar
       
Waldschnepfe 16.Oktober 15.Februar
       
 Möwe  01.Oktober 10.Februar
       
 Rabenkrähe  01.August 20.Februar
     
 Elster  01.August 28.Februar
 

Auch für Wild ohne Schonzeit gilt § 22 Abs. 4 BJG, wonach in den Setz- und Brutzeiten bis zum Selbständigwerden der Jungtiere die für die Aufzucht notwendigen Elterntiere nicht bejagt werden dürfen.

Gemäß § 1 Abs. 3 der (Bundes-) Verordnung über die Jagdzeiten vom 25. April 2002 umfassen die festgesetzten Jagdzeiten nur solche Zeiträume einschließlich Tageszeiten, in denen nach den örtlich gegebenen äußeren Umständen für einen Jäger die Gefahr der Verwechslung von Tierarten nicht besteht.

In Rheinland-Pfalz darf die Jagd auf Mauswiesel und darüber hinaus auf Bläss-, Saat- und Ringelgänse sowie Höckerschwäne bis auf weiteres nicht ausgeübt werden. Bei den genannten vier Federwildarten kann die untere Jagdbehörde aber von Amts wegen oder auf Antrag nach Anhörung der Staatlichen Vogelschutzwarte für Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland im  Einzelfall Ausnahmen zulassen.

Zur Vermeidung von übermäßigen Wildschäden kann die untere Jagdbehörde von Amts wegen oder auf Antrag die Bejagung von Ringeltauben im Monat Oktober für bestimmte Gebiete oder für einzelne Jagdbezirke genehmigen.

In Europäischen Vogelschutzgebieten kann die untere Jagdbehörde die Jagd auf Grau- und Kanadagänse nach Maßgabe des Artikels 7 Abs. 4 der Richtlinie 79/409 EWG des Rates vom 2. April 1979 über die Erhaltung der wild lebenden Vogelarten (ABl. EG Nr. L 103 S. 1) in der jeweils geltenden Fassung einschränken oder einstellen.

Die Oberste Jagdbehörde kann aus Gründen der Wildseuchenbekämpfung Schonzeiten für bestimmte Gebiete oder für einzelne Jagdbezirke aufheben; sie kann zu wissenschaftlichen sowie zu Lehr- und Forschungszwecken im Einzelfall das Fangen oder Erlegen von Wild während der Schonzeit genehmigen.